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Pressemitteilung zur Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen am 25.06.11

Für einen echten Atomausstieg!

 

Im Vorfeld der Bundesdelegiertenkonferenz am 25.06.11 in Berlin, bei der über die Haltung der Grünen zu den schwarz-gelben Gesetzesvorlagen zu Atomausstieg und Energiewende entschieden werden soll, positioniert sich die Grüne Jugend Hohenlohe.

Grundsätzlich begrüßt es die GJHO, dass CDU und FDP endlich bereit sind, ihre bisherigen unverantwortbaren Positionen zur Atomkraft größtenteils zu revidieren und einen zügigeren Ausstieg aus dieser Hochrisikotechnologie vorzunehmen. Das „grüne Siegel“ hat der Merkel’sche Beschluss jedoch keinesfalls verdient, da er enorme substantielle Mängel aufweist. 

So haben wir Grünen bewiesen, dass ein Atomausstieg bis 2017 technisch und wirtschaftlich möglich ist. Wir haben daher kein Verständnis dafür, dass die Meiler bis ins Jahr 2022 hinein am Netz bleiben sollen. Des Weiteren ist der Weiterbetrieb eines der 8 Uralt-Reaktoren, die bereits im Zuge des Atom-Moratoriums abgeschalten wurden, in Form einer sogenannten Kaltreserve absolut inakzeptabel. 

Auch die Gesetze zur Energiewende sind nicht zustimmungswürdig, da die Regierung den Ersatz von Atom- durch Kohlestrom plant. Außerdem ist die vorgesehene Förderung der Erneuerbaren Energien unzureichend, da sie zentralistische Strukturen und so die Marktmacht der großen Energieversorger fördert statt dezentrale Konzepte zu bevorzugen.

So setzt sich die Grüne Jugend Hohenlohe für eine Ablehnung des falschen Kompromisses mit den schwarz-gelben Atomparteien ein und fordert, dass die Grünen weiterhin an der Seite der Anti-Atomkraft-Bewegung für den schnellstmöglichen Atomausstieg und eine echte Energiewende kämpfen sollen.



GJHO beglückwünscht Barbara Bruhn zum sensationellen Wahlergebnis, 27.03.11

Die Grüne Jugend Hohenlohe freut sich riesig über das sensationelle Wahlergebnis der Grünen bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Besonders das baden-württembergische Ergebnis ist kaum fassbar. Die Vorstellung, dass mit Winfried Kretschmann nun ein Grüner an der Spitze unseres Landes steht ist einfach fantastisch und wäre vor einem Jahr wohl noch als unrealistische Träumerei abgetan worden.
 
 Einen besonderen Dank möchte die GJHO auch an Barbara Bruhn aussprechen, die als Landtagskandidatin in Hohenlohe mit 19,7 % ein großartiges Ergebnis eingefahren hat. Hier zeigt sich vor allem, dass grüne Ideen spätestens jetzt auch auf dem bisher tiefschwarzen Land angekommen sind.



Grüne organisieren Mahnwache in Künzelsau & Öhringen, 17.03.11

Aus Trauer um die vielen Opfer der schrecklichen Katastrophe in Japan rufen Bündnis90/Die Grünen Hohenlohe und die Grüne Jugend Hohenlohe zur Teilnahme an Mahnwachen in Künzelsau und Öhringen am Montag den 21.03.11 auf.
Die Künzelsauer Mahnwache findet am Alten Rathaus statt, die Öhringer auf dem Marktplatz. Beide gehen von 18.00 – 18.30 Uhr.
Die furchtbaren Bilder aus Japan machen uns sehr betroffen und traurig. Deshalb möchten wir ein starkes Zeichen der Solidarität mit Japan setzen und an den bundesweit zeitgleich stattfindenden Mahnwachen teilnehmen.



Solidarität mit Japan! Japan ist überall! 12.03.11

Japan ist überall!


Auch in einem deutschen Reaktor könnte es zu einer Katastrophe wie derzeit im japanischen Fukushima kommen. Besonders die Atomkraftwerke Biblis (bei Frankfurt) und Neckarwestheim liegen in erdbebengefährdetem Gebiet und unterliegen noch dazu viel schwächeren Sicherheitsstandards als japanische Meiler.
Der Störfall in Fukushima sollte uns lehren:
Atomkraftwerke in dicht besiedeltem und noch dazu erdbebengefährdetem Gebiet zu betreiben ist unverantwortbar!

Deshalb:
Neckarwestheim sofort abschalten!



Atomkraft abschalten! Mit dem Bus aus Hohenlohe zur Menschenkette! 23.02.11

Unser Kampf gegen Atomkraft geht auch 2011 weiter! Die Mehrheit der Menschen in Deutschland will den Atomausstieg, denn Atomkraft ist brandgefährlich und produziert Berge von hochradioaktivem Müll. Sie ist teuer, schadet dem Klima und blockiert die Energie der Zukunft. Aber Schwarz-Gelb ignoriert das: Die Bundesregierung hat über die Köpfe der Menschen hinweg längere AKW-Laufzeiten beschlossen. Und das mit tatkräftiger Unterstützung des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus – dem aggressivsten atompolitischen Scharfmacher der Republik. Dabei leidet Baden-Württemberg besonders unter dem Ausstieg aus dem Atomausstieg: Im Südwesten soll mit dem AKW Neckarwestheim II erst in über einem Vierteljahrhundert das letzte Atomkraftwerk vom Netz gehen – und damit später als in allen anderen Bundesländern. Und auch Schrottreaktoren wie Neckarwestheim I und Philippsburg I sollen am Netz bleiben.
Möchtest Du Ministerpräsident Mappus und Schwarz-Gelb in Land und Bund die rote Karte zeigen? Dann mach mit am 12. März bei der großen Anti-Atom-Menschenkette, die vom AKW Neckarwestheim bis nach Stuttgart führen soll.

Wir werden ca. um 11 Uhr mit dem Bus Richtung Neckarwestheim starten und dann ab 12:30 Uhr an der Menschenkette teilnehmen. Anschließend geht’s zur großen Abschlusskundgebung auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Gegen 17 Uhr erfolgt dann die Rückfahrt ins Hohenloher Land. Möchtest du auch mitfahren?

Anmelden ganz einfach unter kv.hohenlohe@gruene.de

Geplant ist ab Künzelsau & Öhringen oder ab Westernach P&R zu starten.
Die genauen Abfahrtsdaten erhaltet ihr dann per E-Mail!
Über eine kleine Spende zur Kostendeckung wird gebeten.

Mehr Infos zur Kette auch unter http://www.gruene.de/themen/menschenkette-2011.html



GHJO gratuliert Stefan Neumann, 05.07.10

 

Die Grüne Jugend Hohenlohe gratuliert Stefan Neumann ganz herzlich zu seinem beeindruckenden Sieg bei der Künzelsauer Bürgermeisterwahl.
 
 Dass die Künzelsauer Bürger einen 27-jährigen bereits im ersten Wahlgang so deutlich wählen, zeigt wie sehr sie sich nach fast einem viertel Jahrhundert Volker Lenz einen neuen Politikstil wünschen. 
 Daher muss der frisch gewählte Bürgermeister nun beweisen, dass er den großen Vertrauensvorschuss der Künzelsauer verdient hat und zügig nach Amtsübergabe eine neue Politikrichtung einschlagen.
 Konkret fordert die Grüne Jugend Hohenlohe einen Stadtbahnanschluss für Künzelsau, die Einführung des 50/50-Modells zum Energiesparen an Schulen sowie den Stopp der NVH-Kürzungen.
 
 Im persönlichen Gespräch mit dem Vorstand der GJHO hat sich Stefan Neumann zu all diesen Themen positv geäußert und versprochen, sie voranzutreiben. Nun muss er beweisen, dass er nicht nur gute Reden halten, sondern auch zukunftsfähige Politk betreiben kann.



Strahlendes Künzelsau, 24.04.10


Wir schreiben den 26. April 2010. Genau 24 Jahre nach dem katastrophalen Reaktorunfall in Tschernobyl schlägt die nukleare Gefahr scheinbar direkt in der Künzelsauer Haupstraße wieder zu.



Anlässlich des Jahrestages des Tschernobyl-Unfalls organisierte die Grüne Jugend Hohenlohe einen Flashmob, um den Künzelsauern die permanente Gefahr die von Atomkraftwerken ausgeht vor Augen zu führen.

Gegen 13 und 16 Uhr wurde von Unbekannten radioaktiv strahlende Fässer - gefüllt mit Atommüll aus deutschen Reaktoren - unterhalb des Alten Rathauses in der Hauptstraße abgestellt. Diese ungewöhnliche Entsorgungsart wählten die Herren wohl, das es weltweit noch kein einziges Endlager für radioaktiven Müll gibt.

Kurz darauf sanken mehrer Passanten in nächster Umgebung der Fässer zu Boden und krepierten elendig aufgrund der hoch gefährlichen Strahlung. Das Strahlenschutzkommando in Schutzanzügen ließ auch nicht lange auf sich warten und rückte sofort aus, um die Betroffenen zu beseitigen und den Vorfall zu vertuschen. Nach kurzem Aufruhr verschwand alles scheinbar spurlos aus der Künzelsauer Innenstadt und lediglich die Sonne Strahlte weiter.

Doch wie lange bleibt es noch ruhig?

 

Hier gibts ein Video der Aktion.